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DOMerstagabend

Familienbande: Katharina Mayer

Donnerstag, 13. Februar 2020, 18.00 - 20.00 Uhr
Dom Museum Wien

Die Künstlerin Katharina Mayer ist in der Ausstellung „Family Matters" mit zwölf Arbeiten aus ihrer groß angelegten Fotoserie „Familia“ vertreten, ein Projekt, das sie seit dem Jahr 2000 verfolgt.

„Ob Chaos oder Ordnung, jede Familie ist für mich eine neue Herausforderung“, schreibt die in Berlin lehrende Fotografin. Und weiter: „Jede Familie hat eine ganz persönliche biografische Geschichte. Was ich versuche, ist, in wenigen Stunden eine Essenz zu finden, die ich wiedergebe und manchmal breche, in dem ich mit Minimalinszenierungen eingreife … Immer fließen ethische und moralische Werte mit ein, auch religiöse Zugehörigkeit, Fragen der Gemeinsamkeit, Konfliktfähigkeit, Verantwortung, Liebe und Toleranz werden über die Familie vermittelt. Über Generationen hinweg wird eine Familiengeschichte getragen, die manchmal zelebriert wird, manchmal nur zu erahnen ist und manchmal auch bewusst abgeschnitten wurde.“

Im Vortrag und Gespräch stellt die Künstlerin die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten in den breiteren Kontext ihres Werks und ihrer Überlegungen zu offenliegenden und verborgenen Familienbanden.

*** Katharina Mayer lebt und arbeitet in Düsseldorf. Nach einer Gastprofessur 2009/10 an der Hochschule für Angewandte Kunst, Wien, und einem Lehrauftrag für Fotografie an der Hochschule Niederrhein, Krefeld 2005–2008 hat sie seit 2012 eine Professur für Fotografie an der University of Applied Sciences Europe inne, an der sie aktuell am Campus Berlin unterrichtet. 

An Donnerstagabenden ist das Dom Museum Wien bis 20 Uhr geöffnet. Einmal im Monat laden wir zu einem DOMerstagabend-Event: Fokusführungen mit Künstler_innen- und Kurator_innen, Vorträge, Lesungen, Performances und diskursive Veranstaltungen.
 
Um Anmeldung wird gebeten

 

„Du weißt ja dass ich das sonst nie mache." „Nähe und Wahrhaftigkeit in der Film-Kunst."

Erwin Michelberger | Joachim Rüsenberg

Reihe Z W E I

Dienstag, 07.01.2020 19 Uhr

im onomato künstlerverein, Birkenstr. 97, 40233 Düsseldorf

Jeder Abend der Reihe ZWEI konfrontiert und collagiert eine je ausgewählte künstlerische Ausdrucksweise aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Klang etc. Mit einem Werk aus dem Joachim Rüsenberg Archiv. Diesmal zu Gast ist Erwin Michelberger. Ein Versuch über den Mut zur Wahrheit, der vor keinem Risiko zurückschrecken darf.

Andenken an Joachim Rüsenberg. Im Kino gewesen. Nicht geweint. Es müsste die Armee von Film­förderungs­regisseuren, und Primetime­söldnern, haltlosen Unter­haltungs­künstlern, Selbst­ver­herr­li­chungs-(schau)-spielern, kriechenden Debütanten und Hollywood­vasallen vor das Grab Robert Bressons ziehen, das stumme Andenken dieses Heiligen für ihr lautes Dasein um Verzeihung bitten und hierauf einen solidarischen leiblichen Selbstmord auf dem angezündeten Stoß ihrer schmutzigen Textseiten, Drehbücher, Faxrollen und Tastaturen unternehmen.

Erwin Michelberger. Studium an der staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, seit 1980 Arbeit als Autor, Regisseur und Filmemacher. www.michelberger-film.de

Joachim Rüsenberg, 1951- 2016, war Filmemacher und nannte sich später Tonfänger. Er war Mitbegründer des onomato künstlervereins, den er mit seinen „Akustischen Projektionen“ prägte.

Mit der Reihe ZWEI möchten wird das 2019 eingeweihte Joachim Rüsenberg Archiv in einen öffentlichen Gebrauch überführen.

THE SECRET POWER OF MOTHER

Benefizausstellung und Matinée

Eine Veranstaltung von vision:teilen e.V.
für das Projekt STARTHILFEKENIA

Sonntag, 20. Oktober 2019 von 11:30 bis 14:00
ORT: Fiftyfifty Galerie - Jägerstraße 15, 40231 Düsseldorf

Präsentiert werden noch unveröfftenlichte Fotoarbeiten und die Uraufführung eines einfühlsamen 20-minütigen Films der Künstlerin. Die künstlerischen Arbeiten sind 2016 in Nairobi mit den Kreditnehmern von STARTHILEKENIA entstanden und werden nun erstmals gezeigt. Prof. Katharina Mayer ist als Fotokünstlerin international tätig und bekannt. Ihre Werke sind u. a. vertreten in den Sammlungen: Deutsche Bank London, Museum Kunstpalast Düsseldorf, Museum Ludwig Köln, Kunstmuseum Köln, Oberösterreichische Landesmuseen Landesgalerie Linz, Staatsgalerie Stuttgart u.a. Schwester Margret Lelia aus Kenia wird an diesem Sonntag über den Alltag kenianischer Frauen berichten und erklären, warum es so wichtig ist, die Selbstständigkeit von Frauen in Kenia und anderen afrikanischen Staaten zu fördern und zu unterstützen. Der Rahmen wird durch eine afrikanische Acappella-Frauen-Gruppe und kenianische, kulinarische Köstlichkeiten abgerundet. Wir freuen uns sehr, wenn Sie kommen und wir mit Ihnen ins Gespräch kommen können. Freuen Sie sich auf einen interessanten und zugleich fröhlichen Sonntagvormittag.

"Faitiche” vom Wesen der Dinge in Europa und Afrika

13. Oktober 2019, 11:30 Uhr

Atelier Wackerbarth
(Gemeinschaftsatelier Druyen, Nuhr, Kaluza, Wackerbarth)
Hansaallee 159, 40549 Düsseldorf


Ablauf
Begrüßung: Bernd A. Lausberg, Galerist,
Einführung und Werke von: Katharina Mayer, Künstlerin und Horst Wackerbarth, Künstler,
Vortrag: Markus Gunti, Fetischexperte / Galerist


“Faitiche” vom Wesen der Dinge in Europa und Afrika

In der westlichen Welt ist der Begriff Fetisch – abgesehen von Dingen wie dem Leichentuch Christi oder den Nägeln der Kreuzigung – meist sexuell konotiert. Die animistischen Religionen in Afrika dagegen definieren Fetisch spirituell. Sie können in ihrer Materialität nicht aufgehen, daher sind ihnen Bedeutungen, Symbole, Kräfte und Energien eingeschrieben. Dies führt uns zu der Frage, wie aus einfachen Gebrauchsgegenständen oder Dingen Fetische und Idole werden. Und wenn wir dieser Frage nachgehen, müssen wir verstehen, was die Dinge vom Wesen her sind.

Gezeigt werden
Kleine Preview Performance redcouch.africa,
Werke Katharina Mayer


Wein und Wasser, Pasta und Salat von Dimitri Preiß

Um Antwort wird bis 07. Oktober gebeten:
info@galerie-lausberg.com

Ausstellung family matters im Dommuseum Wien

 

Liebe Freundinnen und Freunde der Kunst,

ich möchte Euch einladen zur Ausstellung family matters im Dommuseum Wien, an der ich mit 12 Arbeiten teilnehme.

Die Ausstellung wird am 3. Oktober eröffnet und dauert immerhin ein Jahr!

https://oe1.orf.at/player/20190914/578364

 

Vorschau: Family Matters

4.10.2019 - 30.8.2020

Beziehungen zwischen Familienmitgliedern prägen unser Leben, heute wie damals. Ausgehend von dem Wandel, den der Begriff Familie durchlebt, geht die Ausstellung der Frage nach, wie sich die unterschiedlichen Familienkonstellationen, ihre Bedingungen und Auswirkungen auf Individuum und Gesellschaft, in der Kunst spiegeln. Von der Ein-Eltern-Familie über Sippenverbände bis zu „gewählten“ Familien zeigt sich durch die Epochen und in unterschiedlichsten Medien – Plastik, Grafik, Malerei, Fotografie und Videokunst – ein vielschichtiges Bild von dem, was Familie sein kann. Dabei steht die innere Dynamik der zwischenmenschlichen Beziehungen im Vordergrund. Nähe und Konflikte können an feinen, innerbildlichen Nuancen abgelesen werden. Auch gesellschaftspolitische oder ökonomische Zusammenhänge erschließen sich durch die Art der Repräsentation der Individuen in der Gruppe, durch ihr Umfeld oder ihre Haltung.

Kunsthistorische Leihgaben aus nationalen und internationalen Museen und Sammlungen, ausgewählte Objekte aus dem Bestand des Museums Avantgarde-Werke aus der Sammlung Otto Mauer, Arbeiten jüngster Otto-Mauer-PreisträgerInnen sowie Neuankäufe, Schenkungen und künstlerische Interventionen treten hier miteinander in Dialog.

Die Ausstellung wird am 3. Oktober 2019, um 18:00 Uhr eröffnet.

Mit Positionen von: Uli Aigner, Iris Andraschek, Hans Op de Beeck, Werner Berg, Elinor Carucci, Gonzales Coques, Josef Franz Danhauser, Carola Dertnig, Johannes Deutsch, Christian Eisenberger, VALIE EXPORT, Peter Fendi, Weronika G?sicka, Leander Kaiser, Anton Grassi / Kaiserliche Porzellanmanufaktur, Sam Jinks, Angelica Kauffmann, Käthe Kollwitz, NINA Kovacheva, Maria Lassnig, Iris Legendre, Ferdinand Mallitsch, Diodato Massimo, Katharina Mayer, Ron Mueck, Johann Nepomuk Passini, Giovanni Battista Pittoni, Johann Matthias Ranftl, Neo Rauch, Judith Samen, August Sander, Johann Martin ("Kremser") Schmidt, Schottenmeister, Annegret Soltau, Carl Spitzweg, Leopold Stöber, Domenico Robusti, gen. Tintoretto, Dirk Vellert, Ferdinand Georg Waldmülle

 

NACHT DER STIMME

Veranstaltung zur Mittsommernacht
im Rahmen der Ausstellung FLOW
mit Werken von Wolfgang Flad und Camill Leberer


Freitag, den 21. Juni 2019, 20 Uhr - 01 Uhr

Galerie Bernd A. Lausberg, Hohenzollernstraße 30, 40211 Düsseldorf


Analoge und digitale Beiträge rund um die Stimme von:

  • Dinesh Kumar Dahal
  • Omar El-Zein
  • Friedemann Geisler
  • Hasmik Hakopjan
  • Uli Johannes Kieckbusch
  • Christoph Korn
  • Camill Leberer
  • Elisabeth Luchesi
  • Katharina Mayer
  • André Möller
  • Ulrika Eller-Rüter
  • Frank Schablewski
  • Anne Schülke
  • Mayo Velvo

Eine Kooperation mit der Galerie Lausberg und fiftyfifty Düsseldorf

Artist Talk

mit den Künstlerinnen der Ausstellung

"IchIch - Verortung / vor Ort sein"
Shuli Nachshon, Carol Pilar de Pilars, Anne Wissmann
und Shir Zilberstein
moderiert von Katharina Mayer und Regina Plaßwilm
Im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Rhein-Ruhr 2019


Sonntag,14. April 2019 17.00 Uhr

Veranstalter/ Organizer: onomato künstlerverein e.V. Düsseldorf
Veranstaltungsort: Galerie Bernd A. Lausberg
Hohenzollernstr. 30, 40211 Düsseldorf

 

IchIch - Verortung/ vor Ort sein

Shuli Nachshon, Carol Pilar de Pilars, Anne Wissmann und Shir Zilberstein

05.04.2019 – 28.04.2019

Galerie Bernd A. Lausberg, Hohenzollernstraße 30, Düsseldorf
Öffnungszeiten Di.-Fr. 13.00-18.00 Uhr und nach Vereinbarung


Vernissage 5. April 2019, 19.00 Uhr
Die Gesangsperformance „Allesale4“ von Shuli Nachshon wird zur Eröffnung live aufgeführt.


Finissage 14. April 2019, 17.00 Uhr
artist talk zur Ausstellung mit den Künstlerinnen

 

Liebe Freunde der Kunst,

Ich möchte Sie zu einer ganz besonderen Ausstellung an einem besonderen Ort einladen. Im Rahmen der Jüdischen Kulturtage NRW haben Dr. Regina Plasswilm und ich 4 Künstlerinnen aus NRW und Israel gewinnen können, in einen künstlerischen Dialog zu treten über ihre Identität.
10 Tage lang haben Anne Wissmann, Shuli Nachshon, Carol Pilar und Shir Zilberstein in den Räumen des onomato Künstlervereins ihre gemeinsame Ausstellung erarbeitet.

IchIch ist der Suchprozess nach dem Wertvollen der eigenen Persönlichkeitsstruktur, der oft erst in einer fremden Heimat deutlich und spürbar wird.

Wir danken Bernd A. Lausberg, der uns für diese Ausstellung seine besonderen Galerieräume zur Verfügung stellt.

Zu sehen sind:

Fotografien (Shir Zilberstein „Home and Identity“), Videoarbeiten (Shuli Nachshon „Tvila, the film“ und „Videoperformance Allesale 4“), eine Lied-Impression (Carol Pilar de Pilars) und Körperabformungen, die zu paradoxen IchIch-Objekten verschmelzen (Anne Wissmann)

 

Warum Kunst Unternehmen gut tut - Einladung zur Podiumsdiskussion am Mittwoch, 27.02 um 19 Uhr

EINLADUNG

zur Podiumsdiskussion im Wirtschaftsclub Düsseldorf

Mittwoch, den 27. Februar 2019, 19 Uhr

Das Thema:

Kunst als Wert (Anlage)?
Warum Kunst Unternehmen gut tut

wird diskutiert von:

Dorothée von Posadowsky (EON)
• Thomas Helfrich (Bayer)
• Dr. Astrid Legge (Provinzial)
• Dr. Hagen Lippe-Weißenfeld (Projektschmiede GmbH)
• Stefan Drzisga (Stadtsparkasse Düsseldorf)

unter der Moderation von:

• Dr. Ulrike Lehmann (ART-COACHING) Herausgeberin
des Buches "Wirtschaft trifft Kunst" und
• Bernd Lausberg

Speisen und Getränke werden nach Verbrauch berechnet,
der Eintritt ist kostenlos.

Anmeldungen bis zum 23.2.2019 unter info@galerie-lausberg

Demut

Eröffnung der Ausstellung im Kabinett:
Samstag, 23. Februar 17-21 Uhr

Im Galerieraum I + II: Corinna Rosteck RIVEN IN TIME

Sonderschau: Susanna Neunast What colour is your cloud?

Im Wirtscahftsclub Duesseldorf:
Matthias Leupold Nach uns die Zukunft

Öffnungszeiten Duesseldorf Photo Weekend
08. März, 18:00 – 21:00 Uhr
09. März, 12:00 – 20:00 Uhr
10. März, 12:00 – 18:00 Uhr

Samstag, 09.03.
                15.00: Martin Maier Bode (Kommödchen Düsseldorf):
                           Demut- eine satirische Annäherung
                18.30: Paul Calderone Tanzperformance: riven in time

Sonntag, 10.03.
                12.00  Matinee: Aleksandar Filic spielt
                           Tschaikowsky, Mussorgsky und Prokofiev

Familia hilft Familie - Fotoausstellung und Charityprojekt

 

04. - 21. Februar 2019

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur
Ausstellungseröffnung
am Montag, 04. Februar 2019 um 17.00 Uhr
im Rathaus Düsseldorf

Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) war der erste, der sich mit seiner Familie an dem wohltätigen Projekt „Familia hilft Familie“ beteiligt hat, und er ist zugleich Schirmherr der Initiative. Neben Thomas Geisel haben sich im Zuge der Initiative weitere 9 Familien von der Fotokünstlerin Katharina Mayer porträtieren lassen. Nun folgt eine Ausstellung der Bilder im Düsseldorfer Rathaus.

Katharina Mayer, vertreten durch die Düsseldorfer Galerie Bernd A. Lausberg, beschäftigt sich seit 2000 mit dem Familienportrait im klassischen und erweiterten Sinn. Sie besucht die Menschen in ihrem Zu Hause und es entstehen Bilder von Familienbühnen, die gleichermaßen dokumentieren und inszenieren. Für „Familia hilft Familie“ widmet sie ihre Arbeit komplett dem guten Zweck. „Jede Arbeit entsteht durch Einfühlung und die Gespräche mit den Familien. Daraus wächst die Idee der späteren Inszenierung“, erklärt Katharina Mayer.

In Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation vision:teilen e.V., die in der Stadt mehrere Projekte für Bedürftige betreibt, gehen die Einnahmen als Spende an Familien in besonderen Notlagen. Katharina Mayer. Vereinsvorsitzende von Asphalt e.V./fiftyfifty hat die Galerie fiftyfifty dafür gewinnen können, das Projekt durch Produktion und Vermarktung zum Selbstkostenpreis zu unterstützen. Dazu Geschäftsführer Hubert Ostendorf: “Von Armut sind nicht nur Obdachlose betroffen, sondern immer häufiger auch Familien. Darum ist es ermutigend, wenn bedürftige Familien unterstützt und Wege aus der Armut bereitet werden.”

Rathaus der Stadt Düsseldorf
Am Marktplatz 2
40213 Düsseldorf

Mit freundlicher Unterstützung von fiftyfifty Straßenmagazin/Galerie und Galerie Bernd A. Lausberg

Willi Kemp - Ich lebe mit meiner Kunst

Ein Filmessay von
Katharina Mayer und Gudrun Teich

Zur Filmvorführung & Buchvorstellung laden wir Sie herzlich ein am
Dienstag, den 18. September 2018, 19:00 Uhr

im das Kino Metropol, Brunnenstraße 20, 40223 Düsseldorf

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Der Düsseldorfer Kunstsammler Willi Kemp ist 91 Jahre alt, lebt in Düsseldorf und hat seine gesamte Kunstsammlung vor einigen Jahren dem Museum Kunstpalast vermacht. Das Anliegen des Filmes liegt darin, die Bedeutung Willi Kemps als Person in seiner unstillbaren Neugierde auf alles, was Kunst hervorbringt, zu zeigen. Ungewöhnlich ist die Identifikation dieses Sammlers mit der von ihm erworbenen Kunst auf der Basis freundschaftlicher Beziehungen zu den Künstlern und seine jahrelange Begleitung deren künstlerischen Entwicklung.

Anhand zahlreicher Einblicke in Kemps umfangreiches Sammlerleben mit Kunstwerken, Publikationen, Texten und Fotografien wird im Filmessay das radikal persönliche Schaffen dieses bedeutenden Sammlers und Kunstkenners der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Besonderheit seiner Leidenschaft für die Kunst und für die Begegnung mit den Künstlern in ihren Ateliers beschreibt Willi Kemp selbst in seiner 2006 verfassten Autobiografie mit dem Titel: Mein Weg zur Kunst, die als Grundbaustein für das Filmessay verwendet wird.

Die Sammlung Kemp ist in mehrfacher Hinsicht wichtig für die Nachwelt. Sie zeichnet sich durch ihre Geschlossenheit aus. Das deutsche Informell und die Zero-Kunst sind die wichtigsten Richtungen, die Willi Kemp sammelte, auch Künstler der Colourfieldmalerei. Eine ganz persönliche Entdeckung für den Sammler waren die Arbeiten von Carl Buchheister, den er viele Jahre begleitet, gesammelt und in Publikationen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat. 20 Jahre lang arbeitete er an dem Bestandskatalog dessen Oeuvre und hat sich sein Leben lang dafür eingesetzt, dass dieser wichtige Künstler nicht in Vergessenheit gerät.

Katharina Mayer begleitete Willi Kemp über mehrere Jahre hinweg auf den verschiedenen Stationen seines eigenwilligen Sammlerlebens. Die Drehorte sind seine Wohnung in Düsseldorf, das Museum Kunstpalast, Künstlerateliers von Künstlern wie Konrad Klapheck, Ioan Jacob, Ursula Kaechele, Ulrich Erben, Heinz Mack, K.0. Götz, Rissa, Kuhna u.a., die Willi Kemp immer noch aufsucht, um Gespräche zu führen über Kunst. Auch öffentliche Gespräche im Museum und Dialoge mit Museumskuratoren bzw. Galeristen kommen im Film vor.

Willi Kemp lebt mit seiner Kunst !

Konvolution - Künstler Buch Projekte

14.09.-14.10.2018
Eröffnung: Donnerstag, 13.09.2018, 19h
Es sprechen: Dr. Tayfun Belgin, Mechthild Hagemann und Katharina Mayer

Eine Kooperation zwischen:
modo Verlag Freiburg, Dieter Weber und Sandra Hampe
Pade e.V. Düsseldorf, Mechthild Hagemann
Buchbinderei Mergemeier Düsseldorf, Ulrike Meysemeyer
Architektur der Erinnerung, Hagen, Sigrid Sigurdsson

Eine Ausstellung, kuratiert von Katharina Mayer und Mechthild Hagemann
im Jungen Museum des Osthaus Museum Hagen

Katharina Mayer – Familienbande

24. September – 26. Oktober 2018

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Ausstellungseröffnung
am Freitag, 21. September 2018 um 19.30 Uhr
in den Räumen des modo Verlags

Begrüßung: Dieter Weber (Verleger)
Einführung: Sandra Hampe (Kunstwissenschaftlerin)

Der modo Verlag präsentiert Fotografien der Düsseldorfer Künstlerin Katharina Mayer. Die ehemalige Becher-Schülerin zeigt in Familienbande Arbeiten aus dem Projekt familia – einer Porträtserie von Familien unterschiedlichster sozialer, religiöser und geografischer Herkunft – das sie seit 18 Jahren über Ländergrenzen hinaus verfolgt. Die von ihr erzählten Familiengeschichten brechen gern mit Eindeutigkeiten, untersuchen die Familienbande, ihre Präsentations- und Repräsentationsmodi, die Konstruktion von Beziehungen, als Geflecht in Bild-Essenz. In einer Tableau-artigen Wandinstallation begegnen darüber hinaus ihre Selbstporträts den eigenen Porträts und gefundenen Bildern. Eine Arbeit, die in jeder Ausstellung neu ist und andere Bedeutung erfährt.

modo Verlag GmbH
Kunstbücher + Kunsthandel
Terlaner Straße 8 | D-79111 Freiburg
Tel. 07 61 44 999
www.modoverlag.de
info@modoverlag.de

Öffnungszeiten:
Mo bis Do 10 – 16:30 Uhr, Fr 10 – 13 Uhr
und nach Vereinbarung

Abb: Katharina Mayer, Ausstellungsansicht.
Städtische Galerie Iserlohn, 2018 (Detail)

 

Tableaux

Norbert Kraus animation
Katharina Mayer fotografie


23.Juni 2018 - 05.08.2018

Eröffnung: Freitag, 22.Juni 2018, 19 Uhr

Einführung: Rainer Danne, Leiter der Städtischen Galerie Iserlohn
Dr. Emmanuel Mir, Kunstwissenschaftler, Düsseldorf

In der Städtischen Galerie Iserlohn eröffnet am Freitag, den 22.06. die Doppelausstellung Tableaux, die einen spannenden Dialog zwischen zwei Bildwelten eröffnet. Die zunächst sehr gegensätzlich wirkenden Positionen zeigen in Gänze doch Ähnlichkeiten, Korrespondenzen und Ergänzungen.

Die Künstler haben Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf studiert. Norbert Kraus bei Erwin Heerich Bildhauerei und Katharina Mayer bei Bernd Becher Fotografie. Sie haben Beide irgendwann ihr Medium erweitert: Der Bildhauer setzte seine Arbeit in der Belebung der Figuren fort im Medium der 3 D Animation, die Fotokünstlerin in der Belebung im Medium Film. Im Interesse am Skulpturalen, am Choreografieren und am Prozesshaften liegt eine Gemeinsamkeit der Arbeiten beider Künstler.

In den gezeigten Animationen Kristallbrunnen, Cyclamen und 2 x 4, so wie in 3 Bildtafeln von Norbert Kraus sind Gestaltbildungen und Figuren zu finden, die alle Referenzen sind von kunsthistorischen Werken. Dies kann eine Zeichnung von Dürer sein oder auch ein Film von Samuel Beckett. Diese werden durch die Computeranimation neu übersetzt und in eigenständige Kunstwerke der Jetztzeit verwandelt. Phänomene wie Wachstum, Tanz oder das Fließen des Wassers im Kristallbrunnen haben Gleichnischarakter und sind alle Transformationen. In der Installation entsteht ein ungewöhnliches Zusammenspiel von Geheimnis, Fantasie, Monstrosität und dem Schönen. „Leben, Entwicklung, Bedrohung und Stillstand im Regiment der Zeit als Aufführung von Schönheit“ (Kraus).

Katharina Mayer zeigt Arbeiten aus ihrem Projekt familia, was sie seit 18 Jahren in vielen Ländern verfolgt. Dabei sucht sie im Anderen immer auch ihre eigene Geschichte. Katharina Mayer versucht, in jedem Porträt eine Essenz zu finden, die manchmal auch gebrochen wird in Minimalinszenierungen. Wir alle kämpfen ja um verinnerlichte Ideale und Wünsche und reiben uns an der Unvollkommenheit des realen Lebens. Über Generationen hinweg wird eine Familiengeschichte getragen, die manchmal zelebriert wird, manchmal nur zu erahnen ist und manchmal auch bewusst abgeschnitten wurde. In ihrem gerade erschienenen Buch »Familienbande« kann der Rezipient sehen, was die Künstlerin in den letzten Jahren mit Familien erlebt hat. Auch für Familien, denen Heimat keine Selbstverständlichkeit ist und die nicht die Freiheit besitzen, den Ort
der Freiheit selbst mitzubestimmen. Insofern ist dieses Projekt auch eine soziale Studie über den Begriff der Familie.

Den Begriff des Tableaux haben die beiden Künstler als Ausstellungstitel gewählt, weil er ein Kernstück der Auseinandersetzung der. Das Tableaux, ausgehend vom Tableux Vivant des 19. Jhdts, ein Begriff, der Theater, Inszenierung, Animation und Choreografie verbindet.

 

"Ich lebe mit der Kunst"

Filmessay am 7.6.2018

Ein Filmessay über den Kunstsammler Willi Kemp (ca. 60 Min.)
von Katharina Mayer,
Montage und Postproduktion: Gudrun Teich.

Der Film ist seit 2014 work in progress und beleuchtet die Biografie Willi Kemps. Auf der Grundlage Kemps jahrelanger Begleitung von Künstler, deren Arbeiten er kaufte, entwickelten sich Freundschaften, die ihn zu einem besonderen Kunstsammler machen.

Termin: Donnerstag, 07.06.2018, 19:00 Uhr (ca. 60 Min.)
Ort: Rang Robert-Schumann-Saal
Eintritt: frei

 

Einladung zur Buchpräsentation: Katharina Mayer - Familienbande

Anlässlich der Neuerscheinung von Katharina Mayers Buch 'Familienbande' laden wir herzlich zur Buchpräsentation am Donnerstag, 3. Mai um 19 Uhr ein.

Seit dem Jahr 2000 wächst Katharina Mayers große Werkgruppe familia, Familienportraits mit Menschen aus vielen Ländern und unterschiedlichsten gesellschaftlichen Zusammenhängen. Ob Künstler-, Flüchtlings-, Lehrer- oder Unternehmerfamilie, jedes der unmittelbar im häuslichen Umfeld mit kleinen szenischen Eingriffen entstehende Bild ist ein Einblick in eine persönliche Biografie. Auch wenn jedes Familie eine ganz eigene Lebensform repräsentiert, werden durch das Familienportrait allgemeine Fragen gestellt, zu Werthaltungen, religiöser Zugehörigkeit, Fragen nach Gemeinsamkeit, Konfliktfähigkeit, Verantwortung, Liebe und Toleranz. Zum Teil wird eine über Generationen hinweg getragene Familiengeschichte sichtbar, manchmal ist diese aber auch nur zu erahnen oder bewusst abgeschnitten. Das Remake – die Wiederholung eines Familienportraits nach einigen Jahren – hat aktuell einen besonderen Stellenwert in Katharina Mayers Arbeit bekommen.

Katharina Mayer - Familienbande
Text von Ingrid Bachér, Martin Hochleitner, Klaus Honnef
deutsch | englisch
Grafische Gestaltung: claasbooks, Hamburg 2017
Hardcover 21 x 28 cm, 224 Seiten 151 Farbabbildungen
edition: 1000
ISBN 978-3-902993-51-9
€ 39

 

Galerie Bernd A. Lausberg  Hohenzollernstr. 30  D-40211 Düsseldorf
T: +49 (0)211/ 836 84 91  F: +49 (0)211/ 869 31 477  

www.galerie-lausberg.com  info@galerie-lausberg.com

 

 

Tagung der Deutschen Fotografischen Akademie im NRW-Forum Düsseldorf

Buchpräsentation am Samstag, 21.04. um 10:30 Uhr

Seit dem Jahr 2000 wächst Katharina Mayers Projekt familia. Es entstehen Familienportraits in vielen Ländern mit Menschen aus unterschiedlichsten gesellschaftlichen Zusammenhängen. Ob Künstler-, Flüchtlings-, Lehrer- oder Unternehmerfamilie, jedes Bild ist ein Ausschnitt einer biografischen Geschichte. Ex tempore entstehen Familienbilder im häuslichen Umfeld mit kleinen szenischen Eingriffen. Auch wenn jedes Familienportrait eine Lebensform repräsentiert, werden ethische und moralische Werte, religiöse Zugehörigkeit, Fragen der Gemeinsamkeit, Konfliktfähigkeit, Verantwortung, Liebe und Toleranz durch das Bild der Familie vermittelt. Zum Teil zeigt es eine über Generationen hinweg getragene Familiengeschichte, manchmal ist diese aber auch nur zu erahnen oder bewusst abgeschnitten. Das Remake - die Wiederholung eines Familienportraits nach einigen Jahren – hat aktuell einen besonderen Stellenwert in Katharina Mayers Arbeit bekommen.

http://www.deutsche-fotografische-akademie.com/tagungen

 

Düsseldorf Photo Books FOTOHOF edition

Düsseldorf Photo Books
16. - 18. Februar 2018
FOTOHOF edition Büchertisch mit allen Neuerscheinungen
HSD Hochschule Düsseldorf

Samstag, 17. Februar, 14.00
Eva Winkler und Birgit Sattlecker (FOTOHOF) im Gespräch mit Katharina Mayer über ihr Buch "Familienbande"

>> www.duesseldorfphoto.de

      
Im Rahmen von Duesseldorf Photo 2018 präsentiert DD Photo Books ein vielseitiges Programm an internationalen Buchverlagen und ihren aktuellen Publikationen. Im Mittelpunkt stehen Fotobücher als bevorzugtes Medium künstlerischer Auseinandersetzung mit Fotografie. Hierbei reicht die Auswahl von traditionellen Fotobüchern und Künstlereditionen bis hin zu self-published Büchern mit experimentellen Formaten und Inhalten.
          
Ergänzend zum Fotobuchmarkt beschäftigt sich das begleitende Vortragsprogramm mit den Möglichkeiten der Narration innerhalb des Fotobuchs und thematisiert verschiedene Herangehensweisen von der Konzeption bis zur endgültigen Publikationsform.

Von den Themen wie „Geborgenheit“ und „Flucht“, „Leben“ und „Tod“, „Stimme“ und „Schweigen“ inspiriert,

in Kooperation mit der Bischöflichen Akademie, dem „Arbeitskreis Kirche und Kunst“ und der Citykirche MG

laden wir herzlich alle Künstler und Kunstinteressierte ein.

  • Eröffnungsvesper mit Weihbischof Dr.Johannes Bündgens
  • Vorstellung der Künstler und Sektempfang
  • Christoph Korn, Ich spreche einen Text - Toninszenierung
  • Norbert Kraus, Kreuzigung - Videoanimation
  • Ubbo Kögler, Das Nest -...
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Ein Projekt von Prof. Katharina Mayer und Axel Grube

Herkunft und Sprache sind prägend für den Zugang zur Welt und das Verständnis von Gemeinschaft. Heimat ist in seiner Bedeutung hingegen radikal subjektiv und zugleich ein im Kollektiv tief verwurzeltes Gefühl. Mit ihr verbinden sich existenzielle Fragen nach Gott, Freiheit und Verantwortung. Die heutige Flüchtlingssituation geht auf jahrtausendealte Fragen zurück. In fotografisch-filmischen Portraits und Tonaufnahmen sind wir auf...

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Ein Kooperationsprojekt des Kunstmuseum Bonn und der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln

Ausstellungseröffnung am 24.02. um 20 Uhr im Kunstmuseum Bonn

Laufzeit:
25. Februar bis 8. Mai 2016 im Kunstmuseum Bonn, Museumsmeile, Friedrich- Ebert-Allee 2, 53113 Bonn
26. Februar bis 29. Mai 2016 in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, 50670 Köln

Die Ausstellungseröffnung findet am 24.Februar um 20 Uhr im Kunstmuseum Bonn statt:

www.kunstmuseum-bonn.de
...

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am Freitag 25.11.2016 ab 20h in Montez

Kunstverein Familie Montez & Silver Series präsentieren

Dada DADA! Silver Series Super Dada Dada Show mit HANS ROMANOV / MARC BEHRENS / JULIA PLUNTKE / SIGI ZORN / JÖRG SIMON / CARMEN BAYERL / JACQUES TACTILE / KATHARINA MAYER / BORIS POLONSKI / BORGENINE / MARLENE & DIE DISCOBAMSE / LÖW / MACKE

MONTEZ / Freitag 25.11.2016 / 20h / AK 10€ / Ermäßigt 5€

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Über 80 Menschen wurden porträtiert. Über 80 Menschen erzählten von ihrem Verständnis von Heimat. Das Projekt „Fliegende Heimat“ der Fotografin Katharina Mayer und Axel Grube während des Duesseldorf Photo Weekends im Februar 2016 stieß auf eine enorme Resonanz. Die Projektmacher hatten drei Tage lang in den Wohnwagen „Gipsy“ eingeladen, um von sich und eigenen Heimatgeschichten zu erzählen. Vor dem Wohnwagen – Standorte waren vor der Galerie Lausberg und auf dem Grabbeplatz – bildete sich...

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Herkunft und Sprache sind prägend für den Zugang zur Welt und das Verständnis von Gemeinschaft. Heimat ist in seiner Bedeutung hingegen radikal subjektiv und zugleich ein im Kollektiv tief verwurzeltes Gefühl. Menschen brauchen Heimat. Aber was bedeutet das eigentlich: Heimat? Der Begriff meint für jeden Menschen etwas anderes, etwas eigenes. Für den einen ist es die Familie, für die andere ein vertrautes Gefühl oder auch der Glaube. Menschen fliehen aus ihrer alten Heimat in der Hoffnung, eine...

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